Kneipen



Bahnhofsgaststätte

Am Anfang der Existenz der Burger Bahnhofsgaststätte, die als Bahnhofstraße 10 im Adressbuch ausgewiesen wurde, konnte man sie durchaus als gutklassig bezeichnen, vorausgesetzt, man war nicht Gast des Wartesaales der Klasse 3 und 4, sondern der bevorzugten Reiseklassen 1. und 2. Zum Ende seines Bestandes… weiter lesen

Fetzers Gaststätte

Um 1855 zog in dem Haus Gustav Wust Fast schon einen legendären Ruf nicht nur bei ehemaligen Stammgästen hatte die Kneipe mit dem Familiennamen Fetzer. Sie war in der heutigen Brüderstraße einen Kleinhandel für geistige Getränke auf. 1892 wurde der Betrieb als Weinhandel deklariert und… weiter lesen

Der Ihlerausch

In der so genannten Seelenliste der Stadt der Jahre 1890 bis 1895 wird Karl Jesse und seine Frau Auguste erstmals als Eigentümer des Grundstückes der Kneipe „Ihlerausch“ erwähnt. Er war von Beruf Handelsmann, wollte seinen geschäftlichen Gesichtskreis erweitern und eröffnete in einem Neubau eine Kolonialwarenhandlung,… weiter lesen

Gerichtsschenke

Die geschlossene Gerichtsschenke im Breite Weg war nicht von Anfang an ein Kneipe. Am 8. April 1888 inserierte im Burger Tageblatt Louis Ferchland, dass er im Breite Weg 39 neben seiner bestehenden Konditorei ein Café eröffnen wird. Sechs Jahre später übernahm Konditor Carl Lincke Bäckerei… weiter lesen

Goldener Stern

In der Burger Oberstadt gab es bereits 1825 am Breiten Weg 12 neben der damaligen Stadtmühle den ebenfalls viel besuchten Gasthof „Goldener Stern“, geführt von August Seeger. Albert Thie, dessen Familie einige Zeit auch die Bahnhofsgaststätte innen hatte, inserierte im 1. August 1861, dass er… weiter lesen

Gastwirtschaft Heinrich Bork

Eine mit alten Burger Gaststätten verglichene Geschichte, hatte die von Heinrich Bork eine kurze. Sie begann erst in den zwanziger Jahren. Der selbstständige Zigarrenmacher- und -händler Heinrich Bork eröffnete in dem Jahrzehnt eine kleine Schankwirtschaft in der Parchauer Chaussee 11, unweit der Bahnlinie. Im Vorgarten… weiter lesen

Kühns Bier- und Frühstücksstube

Nicht sehr überraschend wäre, wenn die ältere Burger Generation die Kneipe „Kühns Bier- und Frühstücksstube“ mit dem Namen kaum kennt. Bei der Nennung „Scheißklappe“ aber könnte es ein Aufhorchen geben. Unter den wenig schmeichelhaften Namen war die Biergaststätte in der Zerbster Straße 22 weitaus bekannter…. weiter lesen

Paragraph 11

Die Gaststätte „Paragraph 11“ in der Schartauer Straße galt in der Nachkriegszeit einige Jahre lang in Burg neben dem Hotel Roland als örtliche Vorzeigegastronomie. Ihr juristisch klingender Name, um das gleich zu klären, prangte vom ersten Tag der Eröffnung Anfang vorigen Jahrhunderts über der Eingangstür…. weiter lesen

Richters Reichshallen

Wo heute am Markt die Lokalredaktion der Volksstimme in einem Neubau Zuhause ist, stand bis zum Abriss ein Fachwerkbau, der Richters Reichshallen beheimatet hatte. Längst war nichts mehr von ihr zu sehen. In Vorwendezeiten war eine Bierstube, also auch eine Kneipe, und ein Fischladen untergebracht…. weiter lesen

Scharfe Ecke

Die Biergaststätte „Scharfe Ecke“ am Rolandplatz war von Mitte des 19.Jahrhunderts an kombiniert mit der benachbarten Brauerei Theodor Krepper. Sie wurde von ihr als Bierausschank geführt. Deshalb die offizielle Doppeladresse Magdeburger Straße 44/45. Viel Aufmerksamkeit verbuchte die Eckkneipe viele Jahrzehnte später als Verkehrshindernis. Ihre Hausecke… weiter lesen