Der Wasserturm

Mit der Errichtung einer zentrale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung entstanden in Burg Bauwerke, dessen  imposantester der Wasserturm ist, der im Jahr 1902 durch den hiesigen Maurermeister Gustav Ortloff auf dem nördlich gelegenen Weinberg errichtet wurde und seinen Betrieb aufnehmen.

Der 46 Meter Hohe Turm sollte eigentlich auf dem höchsten südlichen Punkt von Burg an der Magdeburger Chaussee (Gärtnerei Mohrenweiser) erbaut werden. Man entschied sich dann aber für den Weinberg, der im Norden von Burg liegt.

Im oberen, leicht vergrößerten Turmschaft ist ein gusseiserner, genieteter  Wasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 400 m³ eingebaut. Dieser Kessel ist oben offen, nur durch die Holzdielendecke der darüber liegenden letzten Etage geschützt. Das Trinkwasser wurde aus den nördlich vor der Stadt gelegenen Brunnenfeldern auf dem Holländer aus sechs 30 Meter tiefen Rohrbrunnen gewonnen, im Wasserwerk an der Blumenstr. aufbereitet und in den Behälter des Wasserturmes hoch gepumpt. In den 70er Jahren wurde die Nutzung des Turmes für die Wasserversorgung der Stadt eingestellt und er steht heute unter Denkmalschutz.

1993 erklärte man ihn zu einem Technischen Denkmal und begann mit der Sanierung. Bis 2014 bot der Heimatverein Burg Führungen durch den Turm an und Besucher des Turmes konnten, die vielen sich im Turm befindlichen Ausstellungen anschauen.

Dank dem am 22. März gegründeten Verein Wasserturm e.V. kann der Turm wieder von Besuchern besichtig werden, darüber hinaus finden hier regelmäßige Event und Feste für jedermann statt.

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