Hugenottenkabinett

Aufgrund der politischen Diskriminierung der Hugenotten in Frankreich erließ König Henri IV. am 13.04.1598 das Edikt von Nantes. Es sicherte den Hugenotten Toleranz und freie Religionsausübung im katholischen Frankreich zu. Mit Aufhebung dieses Ediktes 1685 durch Ludwig XIV. – dem leiblichen Enkel von Henri IV. – setzte eine Flüchtlingswelle in die umliegenden Länder (Schweiz, Niederlande, England, Deutschland und Amerika) ein. Die Menschen fürchteten Haft und Galeerenstrafe, wenn sie sich zu ihrem protestantischen Glauben bekannten. Bis 1730 flohen ca. 200.000 Hugenotten aus Frankreich.

Das heutige Burger Hugenottenkabinet ist ein über 300 Jahre altes Gebäude und wurde um 1775 als Pfarr- und Pfarrwitwenhaus. 2005 begann man damit des Haus Umfangreich zu sanieren dies Gelang Dank der Hilfe der vielen Spenden von Bürger und öffentlichen Mitteln. Zugleich Reichtete man auch eine Pfarrdienstwohnung und Gemeinderäume ein mit dem Hugenottenkabinett als Herzstück in dem man heute die Möglichkeit hat, einen authentischen Einblick in die Geschichte der Hugenotten sowie deren Bedeutung für die Stadtentwicklung zu bekommen.

Hier haben Besucher die Möglichkeit, einen authentischen Einblick in die Geschichte der Hugenotten sowie deren einmalige Bedeutung für die Stadtentwicklung zu bekommen. Interessante Daten und Dokumente von Glaubensflüchtlingen können eingesehen werden. Zahlreiche Bücher, Bilder und Filme über das Leben und die Herkunft der Hugenotten sowie anderer Reformierter werden gezeigt.

Burg Theater (Kino)
Historische Gerberei
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