Gastwirtschaft Heinrich Bork

Gern wurde bei Heinrich Bork in der Parchauer Chaussee 11 eingekehrt. Gegenüber des Lokals hatten die Hunde ihren „Stammbaum“, wo sie angeleint wurden und auf Herrchen warteten. Das Foto wurde um 1960 geschossen

Eine mit alten Burger Gaststätten verglichene Geschichte, hatte die von Heinrich Bork eine kurze. Sie begann erst in den zwanziger Jahren. Der selbstständige Zigarrenmacher- und -händler Heinrich Bork eröffnete in dem Jahrzehnt eine kleine Schankwirtschaft in der Parchauer Chaussee 11, unweit der Bahnlinie. Im Vorgarten hatte er einige Tische mit Gestühl platziert und konnte gewiss sein, dass manche Ausflügler Richtung Ortschaft Parchau und dem Parchauer See bei ihm eine Erfrischungspause einlegten, ob nun auf dem Hinweg oder Rückweg. So fanden sich bei ihm vorrangig Angler und Badegäste ein. Oder es waren Pilzsucher, die im nahen Bürger Holz auf Früchtepirsch gegangen waren.

Konzert im Biergarten

Innenraum

Borks Straßenkneipe war auch ein beliebter Treffpunkt der Hundesportler, die bekanntlich unweit ihren Trainingsplatz hatten und heute noch haben. Während Herrchen oder auch Frauchen ihre Bierchen oder Limonaden genossen, waren die Hunde an der Straße angeleint. Wenn Herrchen also einen über den Durst getrunken hatte, war das keine große Tragik. Sein Vierbeiner kannte doch den vertrauten Heimweg.

Aus Altersgründen schloss das Ehepaar Bork die Gaststätte um 1970.

Goldener Stern
Kühns Bier- und Frühstücksstube
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