Fetzers Gaststätte

Um 1855 zog in dem Haus Gustav Wust Fast schon einen legendären Ruf nicht nur bei ehemaligen Stammgästen hatte die Kneipe mit dem Familiennamen Fetzer. Sie war in der heutigen Brüderstraße einen Kleinhandel für geistige Getränke auf. 1892 wurde der Betrieb als Weinhandel deklariert und 1897 eine Weinstube eröffnet. Zu einer Bierstube wandelte sie Serviermeister Carl Fetzer und Frau im Januar 1936. Die Adresse lautete damals Franz-Seldte-Straße.

Tageblatt 14. Januar 1936

Ansonsten sind Fakten aus der Geschichte dieser in Burg einstmals bekannten Kneipe sehr rar. Fest steht nur, dass zu DDR-Zeiten die Gaststätte vor allem Anlaufpunkt für Geschäftsleute der Ihlestadt gewesen sein soll. Und die Schüler und auch Lehrer der nicht weit entfernten Erweiterten Oberschule, dem Gymnasium von heute, versuchten in den großen Unterrichtspausen oder auch nach Schulschluss bei Fetzers eine Brause oder Bier zum Durst löschen und entspannen zu bekommen. Überliefert ist zudem, dass Fetzers eine Bratwurst anboten, die sehr lecker gewesen sein soll und die weithin die berühmte Spezialität der Kneipe war.

Bis in die achtziger Jahren bestand Fetzers Bierlokal, dann übernahmen es Privatleuten, die aber die Räumlichkeiten als Verkaufskiosk weiterführten und das noch einige Zeit unter marktwirtschaftlichen Bedingungen.

Grundstück der ehemaligen Gaststätte Fetzer, Brüderstraße 1, um 2000

Bahnhofsgaststätte
Der Ihlerausch
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